Praxis für Osteopathie Michael Hüsges
Praxis fürOsteopathieMichael Hüsges 

Osteopathie

Was ist Osteopathie?

 

Der Osteopathie liegt als naturheilkundliches medizinisches Konzept ein ganzheitliches Körperverständnis zugrunde, nicht einzelne Symptome, sondern Zusammenhänge innerhalb des Körpers stehen im Mittelpunkt.

 

Bei der Osteopathie handelt es sich nicht um eine Heilmethode, sondern um eine eigene Art der Heilkunde, maßgeblich ist ein anderer Blickwinkel auf die Beschwerden.

 

Die Osteopathie wurde 1874 von dem amerikanischen Arzt  Andrew Taylor Still begründet und von ihm sowie von seinen Nachfolgern ständig weiter verfeinert und spezifiziert.

 

Stills Osteopathie basiert auf der Annahme, dass der Körper mit all seinen Strukturen und Funktionen eine untrennbare funktionelle Einheit bildet und die natürliche Eigenschaft besitzt, sich zu regenerieren. Dadurch ist der Mensch in der Lage, störende Einflüsse wie Krankheitserreger oder Verletzungen zu bekämpfen und sich damit selbst gesund zu halten.

„Tritt aber in diesem funktionellen System eine  Störung auf, greifen diese Selbstheilungskräfte nicht mehr und es kann sich eine Dysfunktion oder Erkrankung entwickeln“. So seine These.

 

Nach Still geht es in der Osteopathie um die anatomischen Verknüpfungen der Beschwerden und die Unterstützung der Selbstregulierungsfähigkeit des menschlichen Körpers. Ziel der Osteopathie ist für ihn, die Ursache von Beschwerden zu finden und nicht die Symptome zu behandeln.

Ein Osteopath heilt nicht, sondern gibt dem Körper den notwendigen Impuls und somit die Möglichkeit sich wieder selbst zu heilen.

 

Hierbei sind seine wichtigsten Werkzeuge die Hände sowie fundierte anatomische und physiologische Kenntnisse. Ausgehend von den Symptomen “navigiert“ der Osteopath mit ihnen durch den Körper um eventuelle Störungen oder Spannungen, die sich in der veränderten Lage, Mobilität und Qualität des Gewebes ausdrücken, zu spüren, zu ertasten und zu beheben.

 

Osteopathie kann man daher nicht aus Büchern lernen. Vielmehr bedarf es einer langen Zeit der Erfahrung und des Trainings, bis die sensorischen Fähigkeiten so stark ausgeprägt sind, dass alle feinen Bewegungen der verschiedenen Gewebe wahrgenommen und beurteilt werden können.

 

Die Osteopathie geht von einem Wechselspiel zwischen drei (vier) Systemen des Körpers aus:

  1. dem Bewegungsapparat

  2. den  inneren Organen

  3. dem cranio-sacralen Bereich

  4. den  Faszien

Diese drei (vier) Systeme bilden eine dynamische Einheit, in der zahlreiche Funktionen und Körperstrukturen aufeinander reagieren und alles mit allem direkt oder indirekt zusammenhängt. Störungen in einem Bereich wirken sich in anderen Bereichen aus.

Die osteopathische Philosophie basiert darauf, dass die Wiederherstellung der ursprünglichen Beweglichkeit dieser Systeme die Selbstheilung des Organismus in Gang setzt. Die Osteopathie zielt deshalb darauf ab, nicht bei einzelnen manifesten Beschwerden stehen zu bleiben, sondern den Körper wieder in Einklang zu bringen und somit eine heilsame Selbstregulierung zu aktivieren.

 

Im Zentrum steht dabei stets der Patient als körperlich-seelische Einheit. Ein Osteopath berücksichtigt deshalb nicht nur Informationen wie Krankheitsverlauf, Blutbild und Röntgenaufnahmen, sondern auch Aspekte wie Ernährung, Schlaf oder psychisches Befinden.

 

 

Weitere Informationen unter:

 

Wissenswertes über Osteopathie

Wikipedia / Osteopathie

Forschung in der Osteopathie

Forschungsnetzwerk in der Osteopathie

Bundes Arbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V.

 

 

 

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